Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was Cannabis Trichome sind? 

Wir können Ihnen diese Frage selbstverständlich beantworten und wollen Ihnen auch gleichzeitig noch einige interessante Dinge zu den kleinen Harzdrüsen verraten. Übrigens: Trichome gibt es nicht nur auf Hanfpflanzen.

Was sind Cannabis Trichome und wozu dienen sie?

Als Trichome oder auch Pflanzenhaare bezeichnet man haarförmige Strukturen, die auf der Oberfläche von verschiedenen Pflanzen vorkommen. Sie unterscheiden sich in der Regel durch Dichte, Größe und Form. Verschiedene Trichome haben verschiedene Aufgaben und Funktionen. Die meisten dienen zur Verteidigung der Pflanzen gegen Schädlinge.

Trichome sind der Ursprung von Harz und Cannabinoiden auf den Cannabispflanzen. Es handelt sich bei Trichomen um kleine Kugeln, die aus purem Cannabisharz bestehen. Sie befinden sich auf allen Pflanzenteilen und sind bei Anwendern sehr beliebt. Man kann an dem Aussehen und an der Reife der Trichome eine optimale Erntezeit bestimmen.

Einfache einzellige Trichome

Diese Trichome befinden sich auf der Ober- und Unterseite von Hanfblättern. Sie sind nicht kugelköpfig wie ihre nahen Verwandten sondern sehen lediglich wie ein kleines Härchen aus. Die runde Harzdrüse fehlt bei Ihnen. Daher produzieren sie wenige Cannabinoide. Sie haben eher einen Abwehreffekt gegen kleine Tiere und Insekten. Forscher nehmen ebenfalls an, dass die kleinen einzelligen Trichome auch vor Licht und Wind schützen können.

Kopfsegge – gestielte Trichome

Diese besonders großen Trichome sind bei Cannabis-Züchtern und Hanf-Liebhabern sehr gefragt, denn diese Trichome liefern das meiste Harz.
Das Harz enthält das kostbare Cannabinoid-Spektrum. Diese diese Trichome besitzen besonders viel THC, CBD, CBG und CBN. Man nimmt an, dass ungefähr 115 verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze vorkommen, welche vor allem in den Kopfsegge-gestielte Trichomen vorkommen. Diese sind daher auch die bekanntesten Trichome. Sie sind in etwa bis zu 100 Mikrometer breit und können dreimal so hoch werden. Daher kann man sie mit dem Mikroskop und bloßem Auge sehr gut sehen. Sie haben einen vergleichsweise großen Stiel und einen kugelförmigen Kopf und erinnern daher an eine Pilzförmige Struktur.

Die verschiedenen Trichome kommen sowohl auf männlich als auch weiblichen Hanfpflanzen vor. Jedoch muss man sagen, dass die weiblichen Pflanzen deutlich mehr Trichome und daher auch Cannabinoide und Terpene produzieren.

Kopfsegge stiellose Trichome

Bei diesen ebenfalls sehr schwer zu erkennenden Trichomen handelt es sich um die stiellosen Kopfsegge Trichome. Sie sind zwar größer als die knolligen Trichome aber dennoch sind sie auch unter dem Mikroskop nur schwer zu sehen. Sie haben einen runden Trichomkopf und einen kleinen Stiel. Sie sind ungefähr doppelt so breit wie die knolligen Trichome.

Knollige Trichome

Diese Art von Trichomen ist besonders klein und hat einen kurzen Stiel und einen sehr dicken und knolligen Harzdrüsenkopf. Sie produziert ebenfalls verschiedene Cannabinoide und Terpene. Sie sind bis zu 10 Mikrometer breit und sind daher die kleinsten existierenden Cannabis Trichome

Cystolithische Trichome

Diese kleinen und ebenfalls schwer zu sehenden cystolithischen Trichome ähneln von Form und Größe sehr den einzelligen Trichomen, da sie ebenfalls nur einen kleinen Stiel ohne richtige Harzdrüse besitzen. Man spricht bei dieser Art von Trichomen von nicht-drüsigen Trichomen.

Die Trichomreife

Viele erfahrene Cannabis-Züchter können anhand der Größe und Farbe der  Trichome die optimale Erntezeit bestimmen, um eine besonders THC-reiche Cannabispflanze zu ernten. Die kleinen Harzdrüsen verfärben sich nämlich, je älter und reifer sie werden. 

Wartet man zu lange, wird das THC zu CBD. Am Anfang sind die Harzdrüsen besonders weiß und klar, nahezu transparent. Gegen den Höhepunkt der Blüte verfärben sich die durchsichtigen Trichome zu milchigen Trichomen. Am Lebensende einer Hanfpflanze sind die Trichome meist bernsteinfarben. Das ist der Punkt, an dem die Hanfpflanze das meiste THC aufweist. Würde man weitere 14-21 Tage warten und die Pflanze erst dann ernten, hätte man besonders CBD-reiche Cannabisblüten.

Die Terpene der Cannabispflanze, also die Aromastoffe, werden gleichmäßig mit dem THC im Anfangsstadium der Trichome gebildet. Mit zunehmenden Alter steigen die THC-Werte weiter und die Terpene intensivieren ihr Profil. Viele Züchter und Patienten züchten ihre Pflanzen zu diesem Höhepunkt hin, um ein besonders THC-reiches Produkt zu kultivieren. 

Bis heute weiß man über die Trichome, Terpene und Cannabinoide immer noch sehr wenig. Die Forschungen dazu dauern an und wir werden sie selbstverständlich immer auf dem neuesten Stand halten. Sollten Fragen aufkommen, können Sie sich gerne an uns wenden. 

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